Als Johannes (34, Führungskraft und Niederlassungsleiter eines mittelständischen Handelsunternehmens) im Dezember 2017 sein kostenfreies Orientierungs-Gespräch mit mir führte, sagte er mir gleich, dass er ein Kopfmensch sei. Er wünschte sich – ganz Geschäftsmann – Orientierung für seinen weiteren Berufs- und Lebensweg, Antworten auf die Fragen nach dem “Warum”, dem “Für wen und mit wem” und “Wo”, klar fokussiert und zielorientiert.

Life-Coaching mit Workbook

Er begann ein sechswöchiges Life-Coaching, in dem er selbständig mittels eines Workbooks in verschiedenen Modulen seine Persönlichkeit besser kennenlernte, seine Stärken reflektierte, Werte analysierte und mit seinen Interessen verknüpfte, um schließlich eine Vision zu entwickeln und darauf aufbauend die nächsten Handlungsschritte zu definieren. Nach jedem Modul hatten wir eine 90-minütige 1:1-Session, um die Ergebnisse zu besprechen und zu vertiefen.

Gestern Abend, also ein gutes halbes Jahr später, rief er mich an und erzählte mir voller Freude und Energie und mitten auf dem Weg, was sich seitdem alles in seinem Leben verändert und getan hat und wo er aktuell steht.

Voller Überzeugung und Glück über den “neuen Johannes” erzählte er mir, dass er sich jetzt ein Herz hat stechen lassen. Als Erinnerung an das Coaching und seine Entscheidung, ab sofort auf sein Herz zu hören und diesem Weg mit Intuition und Emotionen zu folgen – und den Kopf als kompetenten Umsetzungsunterstützer zu nutzen! Auch wenn es dadurch zeitweise stürmisch, unvorherseh- und planbar, eben nicht kontrollierbar im Leben werden kann…

Erfahrungen und Ergebnisse

In einem Interview, das wir bereits im Mai geführt haben, berichtet er über seine Erfahrungen mit navigo concept.

nc: In welcher Ausgangssituation warst Du vor dem Life-Coaching?

J: Ich hatte eine grobe Orientierung, war mir aber nicht sicher, ob ich den richtigen Weg eingeschlagen hatte. Ich hatte mehrere Optionen und wusste nur, was ich nicht möchte. Somit war mein Bild, die Perspektive sehr breit bzw. unscharf.

nc: Was hat Dich motiviert, ein Life-Coaching zu machen?

J: Einerseits natürlich die Empfehlung, andererseits und bedeutsamer das persönliche Orientierungs-Gespräch im Vorfeld. Ich hatte das Gefühl, dass die notwendige Vertrauensbasis für so ein Coaching möglich/vorhanden ist.

nc: Wie hat Dir das Life-Coaching gefallen?

J: Für mich als bisherigen Kopfmenschen war es ungewohnt, aber nicht unangenehm. Meine “Vorbehalte” wurden berücksichtigt und auf meine Person bezogen wurde der Ablauf/der Prozess des Coachings angepasst. Das fand ich gut und hat dazu beigetragen, mich auch auf so ein Coaching einzulassen.

nc: Was hat Dir besonders viel Spaß gemacht?

J: Es waren die neuen Erkenntnisse bzw. Bestätigungen über/zu meiner Person, welche erarbeitet wurden. Man muss dafür bereit/Offen sein, sonst macht ein solches Coaching keinen Sinn. Viel Spaß gemacht hat mir der Austausch, das Coaching an sich, mit Dir.

nc: Wie hast Du mich als Menschen erlebt?

J: Als angenehmer Mensch und Coach. Flexibel, um sich auf Coachees einzulassen (Empathie), dennoch die Ergebnisse klar genannt, auch wenn ich sie nicht sofort hören wollte…

nc: Würdest Du so ein Life-Coaching weiterempfehlen – und wenn ja, aus welchen Gründen?

J: Ich würde ein entsprechendes Coaching auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn man keine Orientierung hat, aber auch selbst dann, wenn eine gewisse Orientierung vorhanden ist. Es hilft möglicherweise, vorhandenen “Nebel” zu lösen und einen klareren Blick zu erhalten bzw. einen konkreten Fahrplan für die nächsten Schritte zu entwickeln. Ich habe viel über mich selbst gelernt und andere Sichtweisen entdeckt. Man muss diesen nicht folgen, aber man stellt sich kurz in Frage und überprüft die eigene Sichtweise. Wenn man die Richtung dadurch nicht ändert, wird andererseits der eingeschlagene Weg bestätigt – somit gewinnt man auf jeden Fall.

nc: Last but not least: Gibt es irgendwelche Gedanken, die Du anderen Menschen, die sich Orientierung wünschen und ihr Leben verändern möchten, als Rat und Tipp mit auf den Weg geben würdest, wenn sie nicht wissen, was sie machen sollen bzw. wollen?

J: Siehe dazu auch den zuvor genannten und beantworteten Punkt. Ich bin mittlerweile von einem grundsätzlichen Ziel/Verständnis überzeugt, als von einer konkreten Bucketlist zum Beispiel. Denn was passiert, wenn man konkrete Dinge erreicht? Was macht man dann? Aus meiner Sicht sollte man sich um eine Sichtweise(n)/Einstellung(en) bemühen, welche natürlich mit konkreten Schritten zu erreichen ist bzw. sind. Auf jeden Fall sollte man sich immer ein Fremdbild einholen. Und wenn man das professionell machen möchte, dann mit einem Coach wie Dir. Aber natürlich kann so ein Coaching hilfreich sein, wenn man sich “konkrete” Fragen stellt und nicht weiß, wie man selbst zu einer Antwort finden soll. Denn man sollte nicht meinen, dass ein Coach eine Antwort vorgibt. Er bringt einen dazu, die Antwort selbst zu erarbeiten.

nc: Ganz herzlichen Dank, lieber Johannes, für Deine ausführlichen Antworten auf meine Fragen!

 

PS: …das Bild zeigt leider nicht Johannes’ Oberarm, hier wurde improvisiert…